So, das waren also drei Tage Fraser Island. Unser Fazit: Es hat uns gut gefallen, aber irgendwie hatten wir auch mehr erwartet. Der ganze Hype der um die Insel gemacht wird, schraubt die Erwartungen schon schoen in die Hoehe.
Fassen wir es mal zusammen:
Am Mittwoch gings mit der Truppe auf die Insel. Kaum waren wir angekommen, durften wir auch schon knapp zwei Stunden warten. Da die Flut das Befahren auf dem Strand unmoeglich machte, gabs also schon mal das erste Lunch und Bierchen.
Danach gings ab zum Lake Mackenzie, einem Natursee mit glasklarem Wasser. Das Wasser ist von so guter Qualitaet, dass man es theoretisch trinken koennte.
Im Anschluss daran haben wir dann eine Camping Area am Strand bezogen, wo wir die Nacht nach einer wilden Party verbracht haben.
Am Morgen danach, wir waren bereits aufgrund der nahenden Flut wieder um sechs auf den Beinen, sind wir zu Indian Heads gefahren, unserem Wendepunkt der Tour, wo wir eine fantastische Aussicht geniessen durften. Auf dem Weg dorthin, sind wir an DEM bekannten Schiffswrack vorbeigekommen, dass auf fast jedem Fraser Island Flyer zu sehen ist. Auch die Champagne Pools haben wir besucht, die unweit von Indian Heads taeglich auf den Ansturm hunderter Touris warten. Das Baden in diesen mit messerscharften Steinen bestueckten "Pools" ist allerdings mehr lebenbedrohend als ein feiner Badespass.
Die Nacht haben wir dann in Camp K'Gari verbracht, einer von Aborigines "verwalteten" Camping Area. Neben spannenden Erzaehlungen habs gratis obendrauf sogar eine Digiredoo-Jam Session. Zuvor gabs aber natuerlich noch lecker Fleisch fuer alle vom Grillmeister (haha, kleines Wortspiel am Rande) und Offenkartoffeln gegarrt im Lagerfeuer.
Nach einer sehr regnerischen Nacht ging es dann am naechsten Tag weiter zum Eli Creek, einem kleinen Suesswasserfluesschen, dass in den Pazifik muendet. Wir haben es uns nicht nehmen lassen, diesen zu durchwaten. Da wir noch ein wenig Zeit hatten, haben wir entschlossen einen weiteren Natursee zu besuchen, der auf der einen Seite von Wald umgeben ist und auf der anderen von meterhohen Sandduenen. Ein beeindruckendes Bild!
Morgen starten wir unsere Kajaktour und hoffen natuerlich auch viele Delphine und weitere Meeresbewohner...
Der Unterschied ist nur so deutlich, da viele von den Jungs hier schon seit Monaten bzw. Jahren unterwegs sind.
Wuerde Dir gerne diesen Wunsch erfuellen, aber mit dem Schweden habe ich Uebergepaeck...und das kann ich mir nicht leisten